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Mein Name ist Teddy - ich möchte hier meine Geschichte erzählen...


Ich bin Teddy, der Tierarzt schätzt mich zwischen 2 und 3 Jahre - so genau weiß ich es selbst nicht. Das sind keine wichtigen Dinge für mich. Ich komme aus Ungarn und die Menschen von "Bordeauxdoggen Streetdogs Europe" haben mich gefunden. Ich bin aus einem Auto geschubst worden direkt an einer Landstraße und habe tagelang darauf gewartet wieder abgehlt zu werden.

Ich habe die Welt nicht mehr verstanden - was hatte ich nur falsch gemacht?

Mein Vertrauen war zu tiefst erschüttert und die Tierschützer haben mich angefüttert. Ich hatte soooooo großen Hunger und war wohl in einem erbärmlichen Zustand. Aber seht selbst. Es gibt Fotos von mir:

Ich habe dort tagelang gewartet in der Hoffnung das ich wieder abgeholt werde....

Naja, was soll ich sagen?! Mit Futter kriegt man mich - ich esse leidenschaftlich gerne und habe eigentlich IMMER Hunger. So habe ich dann irgendwann Vertrauen gefasst, die Tierschützer konnten mich mitnehmen und haben mich zu einem Tierarzt gebracht.

Oh man! Ich war wohl eine wirkliche Großbaustelle:

Ich hatte einen großen Abzess im Gesicht, Bisse, Schnittverletzungen und starke Schmerzen. Mein ganzer Körper war voller Zecken! IGITT!!! Sie haben mir etwas gegeben, so dass ich eingedöst bin, damit sie mich in Ruhe behandeln konnten.

Mein Zustand war nicht gut....

Danach hat man mich mit auf die Farm von Bordeauxdoggen Streetdogs genommen und gesund gepflegt. Sie haben geschaut, was ich bis dahin alles so gelernt habe, um dann ein neues Zuhause für mich zu finden.

Es gab eine Frau in Deutsch-land die mir ein "Für-immer-Zuhause" geben wollte. Aber es ist etwas dazwischen gekommen und so habe ich eine Pflegestelle bekommen.

Aber bevor es auf die Reise gehen konnte gab es noch so einige Besuche bei dem Tierarzt. An einem Montag war es soweit. Man hat mich abgeholt, ich wurde noch einmal durchgecheckt, Papierkram wurde erledigt, um dann auf eine wirklich lange Reise zu gehen!

26 Stunden habe ich in einem Bench eines Transporters gesessen und am 29. November bin ich dann in Deutschland angekommen.

Ich hatte wirklich große Angst. Ich habe zwar einen Bollerkopp - aber ich bin auch sehr sensibel. Ich habe all die Angst der anderen Tiere im Wagen wahrgenommen und es war zwischenzeitlich recht laut. Als ich aussteigen sollte, konnte ich mich vor Angst kaum bewegen. Ich wollte nicht raus. Es war dunkel draußen und ich wusste nicht, was als nächstest passiert. Ich habe vor Angst sogar ein bisschen geknurrt.

Mit viel gutem Zureden und wirklich schmackhaften Leckerchen (damit kriegt man mich einfach...) habe ich mich dann getraut ein paar vorsichtige Schritte zu machen. Was wirklich blöd war, ich musste wieder in ein neues Auto einsteigen. Und ich wusste nicht wie! Meine neuen Menschen, waren wirklich kreativ, um mich aus meiner Angststarre herauszuholen. Ich bin ja kein Schosshund, den man mal eben unter den Arm packen kann - ich bin ein Bordeauxdoggen-Mischling!.

Aber! Wie gesagt, die Leckerchen haben es auch da geschafft. Ich bin mit Unterstützung vorne in den Fußraum gekrabbelt und direkt in mich zusammengesunken. Ich habe gespürt, diese Menschen meinen es gut mit mir. Irgendwie hat meine neue Rudelchefin ja auch schon Kontakt mit mir auf der Farm aufgenommen - sie ist nämlich Tierkommunikatorin! Sie hat mich so gut es ging auf die Reise vorbereitet...

Ich habe im Fußraum gleich die Nähe von meinem neuen Rudelchef gesucht und so die gesamte Fahrt mit ihm Kontakt gehalten - meine Schnute an seiner Hand. Das gab mir ein wenig Sicherheit.

Nach einer kurzen Zeit sollte ich plötzlich wieder aussteigen. Aber das war noch nicht alles. Ich sollte mit den beiden Menschen in ein richtiges Haus gehen. Den Boden im Haus hatte ich noch nie unter meinen Tatzen gespürt. Ich konnte nicht darauf laufen oder stehen, zudem waren meine Krallen viel zu lang. Auf dem Holzboden sind mir sind meine Beine einfach weggerutsch - und ich hatte so großen HUNGER!

Endlich gab es eine große Portion Futter und es war warm! Unglaublich warm und ein großes, weiches Körbchen stand für mich bereit. Mit vollem Magen bin ich umgeplumpst und habe mich erst einmal mit dolle ankuscheln bei meinen Menschen bedankt...

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie erschöpft ich war! Von der Fahrt, der Ungewissheit, den Wochen auf der Farm, denn Ruhe gibt es dort fast nie...

Immer bellte einer meiner Kollegen oder Kolleginnen. Und so habe ich geschlafen und geschlafen und geschlafen...

In meinem neuen Zuhause und am nächsten Tag im Büro. Denn ich durfte mit zur Arbeit. Das ging bis Donnerstag so und dann habe ich mich wirklich daneben benommmen ....

Davon in den nächsten Tagen mehr...

Euer Teddy



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